Knochenbrüche an Hand oder Fingerknochen werden in manchen Fällen operativ mit Plättchen, Schrauben oder Stiften stabilisiert und fixiert (Osteosynthese). Nach Abschluß der Bruchheilung wird in den meisten Fällen dieses "Metall" wieder entfernt. Die Entfernung von Osteosynthesematerial ist in fast allen Fällen ambulant durchzuführen. Je nach Lokalität kann diese in Lokalanästhesie, in venöser Block-Anästhesie oder in Vollnarkose erfolgen.
Dabei ist das Material nachfolgender Osteosynthesen besonders zur ambulanten Entfernung geeignet:
Plattenosteosynthesen nach Radiusfrakturen (Unterarmfrakturen) Kirschnerdraht-Osteosynthesen nach Radiusfrakturen (Unterarmfrakturen) Privotstift-Osteosynthesen nach Unterarmfrakturen Plattenosteosynthesen nach Claviculafrakturen (Schlüßelbeinfrakturen) Schraubenosteosynthesen nach Mittelhand- oder Fingerfrakturen Kirschnerdraht-Osteosynthesen nach Finger- oder Mittelhandfrakturen und andere Osteosynthesen
In den meisten Fällen wird bei der Metallentfernung der gleiche operative Zugang gewählt wie bei Anlage der Osteosynthese.
Eine Belastung der Extremität nach der Metallentfernung ist meist schon vom Op-Tag an erlaubt und möglich. Das Nahtmaterial wird nach ca. 10 Tagen entfernt. Die Alltags- und Berufstätigkeit kann in der Regel je nach Lokalität und Berufsbelastung nach wenigen Tagen wie gewohnt wieder aufgenommen werden.
Wünschen Sie die Durchführung einer Metallentfernung, besprechen wir gerne weitere Einzelheiten in einem persönlichen Gespräch und bei einer Befunderhebung.