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 | 520 Millionen Euro pro Jahr |
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Ökonomische Betrachtung des ambulanten Operierens
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Gutachten vom 9.4.2010
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Gutachter:
Professor Peter Oberender - bis 2007 Inhaber des Lehrstuhles für Wirtschaftstheorie der Universität Bayreuth - jetzt: Direktor des Institutes für angewandte Gesundheitsökonomie - und: stellvertretender Vorsitzender des Bundesschiedsamtes für vertragliche Versorgung
Gegenstand:
In einer präzisen mikro- und makroökonomischen Betrachtung wurden die Kosten von 25 häufigen Operationen aller Fachgebiete im ambulanten und im stationären Sektor verglichen.
Ziel der Studie:
war die unabhängige Darstellung von Kosten und Nebenkosten operativer Eingriffe, die in Deutschland häufig ambulant oder stationär erbracht werden.
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Gleiche Leistung - unterschiedliche Preise
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Ergebnis der Studie:
In Deutschland bezahlen die Krankenkassen seit Jahren für die gleiche Operationen sehr unterschiedliche Preise für eine Durchführung der Operation im ambulanten Sektor oder im stationären Sektor.
Die Studie stellt fest, dass in Deutschland im internationalen Vergleich immer noch erheblich weniger Eingriffe ambulant durchgefürhrt werden, obwohl dies technisch möglich wäre und die Versorgungssicherheit und die Patientenakzeptanz gleichermaßen hoch sind.
Die Gutachter betrachten systematisch und in identischer Weise Behandlungsfälle aus der Allgemeinchirurgie, der Unfall- und Handchirurgie, der Neurochirurgie sowie der Gynäkologie, der Urologie und der HNO-Heilkunde. Für alle 25 dezidiert betrachteten Operationsarten weist das Gutachten in verschiedenen Szenarien Einsparmöglichkeiten in Höhe von:
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26 bis zu 520 Millionen Euro
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pro Jahr aus.
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Druckbare Version
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